Zentralmakedonien

Wo Kulturen sich treffen: Zentralmakedonien

Die Region Zentralmakedonien hat eine Gesamtfläche von 18.811 Quadratkilometern und besteht aus sieben regionalen Einheiten: Imathia, Thessaloniki, Kilkis, Pella, Pieria, Serres und Chalkidiki.

Von Alters her ist Makedonien eine Region, in der verschiedene Kulturen aufeinandertreffen. Die wohl bekannteste Stadt ist die Hauptstadt Thessaloniki – mit ihren rund 385.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Zentralmakedonien ist mit einer Fläche von fast 20.000 Quadratkilometern (inklusive der autonomen Mönchsrepublik Athos) die größte der 13 Verwaltungszonen Griechenlands. Im Norden grenzt die Region an Bulgarien und die frühere jugoslawische Republik Mazedonien, die Südgrenze bildet die Küste des Ägäischen Meeres. Rund 1,9 Millionen Menschen leben in Zentralmakedonien – gut ein Viertel von ihnen auf dem Land. Und das Land ist es, das den Reichtum der Region ausmacht.

Makedonien ist ein Mosaik aus verschiedenen Landschaften. Die Natur verändert sich von Region zu Region, ebenso wie die Menschen, wie Kulturen und Traditionen. Im Osten liegt Chalkidiki mit seinen himmlischen Stränden und der einsamen Welt des Berg Athos, im Westen wird die Landschaft ruhiger, beschaulicher. Neben Thessaloniki und Chalkidiki bilden die Regionen Imathia, Kilkis, Pella, Pieria und Serres ein interessantes Mosaik voller reicher, unterschiedlicher Kultur, die von der Steinzeit bis in die Gegenwart reicht – von Ausgrabungsstätten wie Vergina, Dion und Olynthos über historische Orte wie Veria bis zu modernen Anbaustätten landwirtschaftlicher Produkte. Denn auch das macht Zentralmakedonien aus: ein ganzheitlicher Ansatz, der Tourismus, Natur und Landwirtschaft verbindet. Eine Symbiose, die man sehen, riechen und schmecken kann – die Küche Makedoniens ist geprägt von einzigartigen Gerichten aus exquisiten Zutaten und inspiriert von lokalen Traditionen.